szmmctag

  • Festival of Lights – The Quick Tour

    Ok, eigentlich war für gestern angedacht, dass ich mit meinem Freund zusammen zum Festival of Lights gehe, dort nebenher Fotos für den Caps and Sox Blog schieße – und so zwei Fliegen mit nur einer Klappe schlage. Aber wie das Leben manchmal so spielt, ab und zu fallen auch die besten Pläne ins Wasser und gehen jämmerlich unter. Meinem Freund kommt spontan etwas dazwischen. Aber mein Chef erwartet für heute natürlich weiterhin die Bilder. Mit denkbar schlechter Laune steige ich also in die M48, bis zur Station Varian-Fry-Straße. Dort ausgestiegen werde ich begrüßt von: Schleichwerbung! Na schön! Da hat also Tamaris das Beisheim Centre für sich gekauft. Bitte versteht mich nicht falsch. Tamaris stellt wunderbare Schuhe her. Nur habe ich vom Festival of Lights einen anderen, einen höheren künstlerischen Anspruch. Da will ich nicht zuallererst von Brand Tags begrüßt werden. Egal, wie hübsch sie in das Gesamtbild eingeflochten sind.

    Das Beisheim Centre beim Festival of Lights 2014
    Und weiter geht's mit der schlechten Laune: die niedlichen, kleinen Mandalas auf dem rechten Daimler City Gebäude reißen mich schon in der realen Welt nicht unbedingt vom Hocker. Auf den Fotos kommen sie jedoch noch farbloser rüber! In dem Moment beschließe ich: Quick Tour – je schneller ich das hier hinter mich gebracht habe, desto schneller kann ich mich zu Hause unter meine Decke verkriechen und Trübsal blasen. Wobei, diese Heiligenkutten ohne Inhalt, die mit dem Berliner Stadtplan bestrahlt werden, die haben schon irgendwie was. Kein Wunder, dass sich alle davor ablichten lassen wollen. Wird also schon nicht so blöd werden!

    Potsdamer Platz beim Festival of Lights 2014Potsdamer Platz beim Festival of Lights 2014
    Weiter geht die Tour, Richtung Brandenburger Tor. Am Holocaust Mahnmal vorbei. Das natürlich kein Teil des Festval of Lights ist. Verständlicherweise. Aber dahinter wird – an die amerikanische Botschaft – Martin Luther King jr. mit seinen berühmten Worten an die Wand gestrahlt: I have a Dream. Das sieht für mich im ersten Moment aus wie ein Plakat, so gestochen scharf, wie das Motiv an die Fassade geworfen wird. Chapeau! Nicht schlecht! Aber weiter.

    Amerikanische Botschaft beim Festival of Lights 2014
    Das Brandenburger Tor überrascht mich dann positiv. Letztes Jahr hat eher die Flüchtlingsdemo direkt davor für Aufsehen gesorgt als die doch eher uninspirierten Motive an der wohl berühmtesten Berliner Sehenwürdigkeit. Aber Michelangelos Fingerzeig Gottes aus der Sixtinischen Kapelle überzeugt selbst fünf Jahrhunderte später. Und verabschiedet werde ich vom Herzen einer riesigen Gerbera (mein Chef und ich haben Rätsel raten gespielt: es ist auf jeden Fall eine Blume! Kann sein, dass ihr etwas vollkommen anderes darin erkennt.). Aber ihr merkt, mit meiner Laune geht es langsam bergauf.

    Brandenburger Tor beim Festival of Lights 2014
    Einen kleinen Dämpfer gibt es dann doch noch einmal. Vor dem Microsoft Gebäude Unter den Linden: die grau herunter laufenden Wassertropfen lassen eher Grusel als Freude aufkommen. Deswegen verschone ich euch auch mit dem Foto. Die wahrhaft morbiden Naturen unter euch können sich das Ganze ja mal anschauen und sich daran erfreuen – oder eben nicht. Wie es euch gefällt.

    Gefreut hat mich, dass die Humboldt Universität dieses Jahr teilnimmt. Und tropische Fauna mit Wasserfällen abgebildet an ihrer Fassade entlangleuchten lässt. Wie das künstlerisch gedeutet werden mag, das bleibt jedem selbst überlassen. Ich glaube ja, das hat was mit den originellen Gedanken zu tun, die in Strömen durch das Universitätsgebäude fließen sollen.

    Humboldt Universität beim Festival of Lights 2014
    Das Hotel de Rome direkt gegenüber überzeugt mich wiederum nicht sonderlich. Aber das mag auch daran liegen, dass die Installation letztes Jahr meine drittliebste war. Und ich zwar bessere Laune habe, aber trotzdem nicht so viel Zeit hier verbringen will um auf ein schöneres Motiv zu warten. Denn wirklich genießen und schlendern, das will ich dann doch lieber mit meinem Freund. Der mir versprochen hat, dass das abgesagte Date nachgeholt wird. Deshalb bitte ich auch um Entschuldigung, dass ich mit Scheuklappen an meiner Lieblingssehenswürdigkeit vom letzten Jahr vorbeilaufe: das Palais am Festungsgraben, das sich dankbarerweise hinterm Kastanienwäldchen verbirgt.

    Meine Nummer Zwei kann ich leider nicht so einfach ignorieren. Der Berliner Dom versteckt sich nicht verschämt hinter Jahrhunderte alten Bäumchen, sondern präsentiert sich stolz den Schaulustigen. Und zwar so, wie es zu erwarten war: pompös, atemberaubend, wunderschön. Und abwechslungsreich.

    Berliner Dom beim Festival of Lights 2014Berliner Dom beim Festival of Lights 2014Berliner Dom beim Festival of Lights 2014
    Leider muss alles, was danach kommt, einfach weniger Eindruck hinterlassen: also, sorry, Fernsehturm mit deiner perlmutten glänzenden Kuppel – du hast es wahrlich versucht. Aber der Berliner Dom war vor dir da. Und ehrlich, eigentlich will ich nur noch nach Hause. Und mich auf den Moment freuen, an dem ich nicht geschäftlich auf dem Festival of Lights unterwegs bin, sondern so, wie es sich gehört: in Begleitung. Wobei ich zugeben muss, dass die vielen bunten Lichter meine Stimmung mehr als erfolgreich aufhellen konnten.

    Fernsehturm beim Festival of Lights 2014
  • Impressionen Nikolaifestspiele 2014

    So, der erste Tag vorbei, der zweite läuft auf Hochtouren. Zeit für die ersten Fotos. Mein Eindruck: noch atmosphärischer als letztes Jahr. Noch mehr zu sehen, noch mehr zu probieren, noch mehr zu erleben.
    Viele Wunderschöne Kostüme gibt es zu bewundern - von der Kaiserzeit bis zurück in den Barock.
    KorbflechtereiAlte Schiebekunst
    Aber nicht nur die Hochwohlgeborenen sind vertreten - die handwerklichen Fertigkeiten vom Korbflechter zum Schmied, vom Schreiner zum Papierschöpfer laden zum Staunen ein.
    Geschicklichkeitsspiele für Groß und KleinPapierschöpfen
    Mitmachspaß für Kinder (und Kinder im Herzen): ob Geschicklichkeitsspiele oder selber mal ein Blatt Papier herstellen. Der Spaß kommt hier bestimmt nicht zu kurz.
    Ich bitte um Aufmerksamkeit für das linke, obere Bild. Erkennt ihr es wieder? Nein? Schaut noch einmal genau hin. Auch wenn es sich im Laufe eines Jahres ein wenig verändert hat - zum Besseren, wie ich finde :)
    Große FeeKutsche
    Beeindruckend: die Fee auf Stelzen geht so grazil, als seien ihr tatsächlich Flügel gewachsen. Und für alles Irdische findet der Transport über die Kutsche statt.
    Barockes TrioDer Quacksalber
    Zur Unterhaltung werden Witz und Kunst aufgebracht. Gerne in Kombination. Der Quacksalber reimt aufs Vortrefflichste, während er sein Publikum mit Späßchen unterhält.
  • Die zweiten Nikolaifestspiel August 2014 begleitet CAPS AND SOX mit einem Shoppingsonntag

    Nachdem die Nikolaifestspiele letztes Jahr erfolgreich in die erste Runde gestartet sind, geht es dieses Wochenende mit Vollgas in die zweite. Vieles ist gleich geblieben, vieles kommt neu hinzu. Publikumsmagnet dieses Jahr sind zweifeilsohne Starfriseur Udo Walz, der euch mit Perücken den historisch letzten Schliff verleiht. Und Starstylist René Koch, der nicht nur den ein oder anderen Schwank aus der Geschichte des Make Ups zu berichten weiß, sondern auch Schminktechniken im Wandel der Zeiten präsentieren wird. Das alles könnt ihr am Ort der Schönheit live miterleben – und fotoscheu sind die beiden auch nicht: wer sich mit den beiden fotografieren lassen möchte, der ist herzlichst dazu eingeladen.

    Aufs rote Festspielsofa lädt in diesem Jahr Moderatorin Andrea Horn ein. Zu Gast werden neben den beiden oben genannten Gentlemen sein: Stadtführerin Anna Haase, der älteste Ureinwohner des Nikolaiviertel Bernd Müller, die Wahrsagerin El-Fantadu und natürlich noch viele andere. Das gesamte Programm findet Ihr auf der Webseite der Nikolaifestspiele.

    Außerdem flanieren historische Persönlichkeiten durch die Straßen, die Gäste präsentieren ihre eigenen Kostüme und Kreationen – von low budget bis pompös. Die Prinz-Heinrich-Kerls exerzieren wie zu Zeiten des Alten Fritz. Leiherkastenspieler unterhalten mit ihrer Kunst. Der Quacksalber wird unter dem Gelächter der Zuschauer den Zeremonienmeister von einem unbekannten Übel heilen. Um nur eine kleine Auswahl des Programms herauszupicken. Und nebenher wird gegessen, getanzt, verkostet, gespielt, unterhalten. An Groß und Klein wurde gedacht, sodass am Ende des Tages jeder sagen kann: schön, hier gewesen zu sein.

    Wir werden natürlich auch geöffnet haben. Samstag und Sonntag erwartet euch unser Team. Und es gibt zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, denn wir sind noch im Sommer Sale und haben viele attraktive Sommerartikel bis zu 50% reduziert. Gleichzeitig haben schon einige Labels wie Djinns, Levis, Brixton und Quiksilver die Herbst Kollektionen ausgeliefert. Da gibt es wieder viele neue Designs und einige echte Klassiker zu entdecken.

    Wir freuen uns auf euch - und auf das ereignisreiche Wochenende

    Hier eine kleine Foto Collage der Nikolaifestspiele 2013
    Nikolaifestspiele 2013

  • Bread and Butter Berlin 2014

    Ok. Ich war jetzt seit fünf Jahren nicht mehr auf der B&B. Und fünf Jahre sind eine lange Zeit. Damals wurde das Tempelfeld noch nicht so heiß diskutiert wie dieses Frühjahr. (An dieser Stelle dankeschön noch einmal an all jene, die für die Erhaltung der Tempelhofer Freiheit gestimmt haben. Ihr habt einen der schönsten Sonnenuntergangsspots Berlins bewahrt.)

    Und das damals war meine allererste große Modemesse. Natürlich hatte ich meinen Spaß. Trotzdem. Das Interesse war nie groß genug, um aktiv nach einem weiteren Ticket zur größten Streetstyle-Messe Berlins zu verlangen. Bis zu diesem Jahr. Da hab ich meinen Chef dann so lange genervt, bis er mir ein Ticket besorgt hat. Naja, genau genommen brauchte es nicht sonderlich viel Überzeugungsarbeit. Nur noch einmal eine Erinnerung zum richtigen Zeitpunkt. Und ein paar Tage später war es dann da. Mein Ticket. Da ich in der Lage bin, meinen Mangel an Ordnungswahn realistisch einzuschätzen, habe ich das Ticket erst gar nicht mit in das Chaos, das ich mein zu Hause nenne, genommen. Sondern in der Schublade meines Schreibtisches verwahrt. Ihr seht, es war mir wirklich sehr wichtig, dorthin gehen zu können.

    Mittwoch war es dann für mich soweit. Nachdem ich mein letztes Referat in diesem Semester hinter mich gebracht hatte, dachte ich: "Zeit für eine Belohnung. Zeit für die Bread and Butter." Also ging es auf Richtung Platz der Luftbrücke. Dort angekommen habe ich zuallererst meinen Beutel mit der Brand Bible gesichert. Und dann ging es hinein. Bändchen fürs Handgelenk. Bändchen für den Hals. Und schon war ich ein laufendes Aushängeschild für das Motto dieses Jahres - Carnaval do Brasil.

    Da ich lediglich als Besucher und nicht als Einkäufer dort war, hatte ich Gelegenheit, ganz entspannt Impressionen einzusammeln. Hier wird Mickey Mouse auf die Leinwand gebracht, dort werden Fußbälle unters Volk verteilt (yes, einen abgegriffen!!!), hier lässt sich jemand zur Erinnerung an die B&B ein Tattoo auf die Lende stechen (Ehrlich! Ich dachte nur so: "Mann, das muss eine krasse Fashionista sein! Hardcore!"). Draußen waren dann - getreu dem Motto - Favelas und Fußballtore aufgebaut, ein Sänger südamerikanischen Couleurs sorgte mit seiner Gitarre für Livemusik.

    Nach zwei Stunden war ich drei Zeitschriften, zwei Sticker, einen Fächer und unzählige Eindrücke reicher. Und habe dem ganzen Modezirkus den Rücken gekehrt. Gegen Hunger gab's dann noch Pommdöner vor der Bushaltestelle. Unter den Schirmen saß ich mit einer entnervten Besucherin der Messe. Just in diesem Moment hatte es begonnen, Hunde und Katzen zu regnen. Ich hatte trotzdem meinen Spaß. Regen ist Segen. Auch wenn ich selbst mal den ein oder anderen Tropfen abbekomme :)

    Oldschool FahrräderStetson Strohhut KollektionDie neue Fliegermütze von Stetson - mit Goggles

    Retro, Retro, RetroEntrance with a hugGoerge Bernard ShawLuxury & Style

  • 7 Jahre Caps and Sox - feiert mit kostenlosem Versand und vielen weiteren Aktionen!

    Kostenloser VersandSo schnell ging es rum, dass wir es beinahe nicht bemerkt hätten. CAPS AND SOX wird wieder ein Jahr älter. Diesmal geht es ins verflixte siebte Jahr. Davon lassen wir uns unseren Optimismus jedoch nicht nehmen. Wir haben schließlich viele treue Kunden. Ihr werdet uns in dieser schweren Zeit schon beistehen ;) Und weil wir euch dafür sehr dankbar sind, machen wir euch nicht nur ein, sondern gleich mehrere Geburtstagsgeschenke. Zwei davon gibt es sofort, damit euch das Warten ein wenig leichter fällt. Von heute an bis zum 20. Juli bestellt ihr versandkostenfrei in unserem Onlineshop. Und bis zum 14. Juli gibt es mit unserem Geburtstagsgutschein 20% auf euren Einkauf obendrauf. Fünf weitere Geschenke folgen. Für jedes Jahr eins. Seid also gespannt!
     
    Kleiner Tipp: Wenn ihr Fan der Caps and Sox Facebook-Gruppe werdet, erfahrt ihr immer ganz besonders schnell von unseren anderen Aktionen. Und könnt ordentlich mitmischen.
     
    Wir freuen uns schon jetzt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr mit euch an unserer Seite,
    Euer Caps and Sox Team

    Gabriella, Marc, Marco, Roswitha und Melanie
    Happy Birthday!

  • Eindrücke vom 1. Berliner Bücherfestival im Nikolaiviertel

    So. Kurz schon mal dagewesen, bevor es nachher zur Lesung Rob Alefs geht.

    1 Wer Lust hat (und sich entscheiden kann), darf hier sein Lieblingsbuch in Kreide auf den Asphalt setzen lassen. Hab mich für Jane Austens Überredung entschieden. Danach dachte ich, Fahrenheit 451 wäre die bessere Wahl gewesen.
    2 Kinderbücher: allein schon die Cover ♥
    3 Hat jetzt nicht viel mit Büchern zu tun. Aber viel mit Berlin.
    4 Der letzte Ureinwohner des Nikolaiviertels: Bernd Müller. Sein Buch "Zukunft ist ohne Vergangenheit nicht möglich" liegt gerade neben mir. Nebst Schornsteinfeger-Figur.
  • Besucht das Berliner Bücherfestival!

    Vorgestern tritt mein Chef auf mich zu, drückt mir einen Flyer in die Hand und sagt: "Schreib was dazu!"
     
    Ich also Flyer gefaltet und in der Tasche verschwinden lassen. "Gut, mach ich ... Morgen."
     
    Gestern war dann morgen. Der Tag, an dem ich euch unbedingt dazu aufrufen wollte: Besucht das Berliner Bücherfestival! In persönlicher Mission, quasi. Schließlich liegen mir Bücher seit meiner frühesten Kindheit am Herzen. Und weil ich euch nun mal unbedingt dazu animieren wollte, das Festival zu besuchen, hab ich es mal wieder übertrieben. Viel zu lang war der Eintrag. Und ein roter Faden fehlte auch. Und irgendwie wollte der sich auch nicht reinzwängen lassen. Eine typische Schreibblockade.
     
    Ich also frustriert zum Deutschland-USA-Spiel mit dem festen Vorsatz, am nächsten Tag noch ein wenig an meinem Entwurf rumzuwerkeln. Die gute Gesellschaft, leckere Sandwiches mit B.I.E.R. und der Spaß, endlich mal wieder vom Regen so richtig schön pitschnass zu werden, haben meine Frustration erfolgreich beiseite kicken können. Allemal erfolgreicher als unsere Elf das zu tun vermocht hat. Dann noch eine Nacht darüber geschlafen. Was sowieso immer und bei allem die beste Idee ist. Und das hat mich dann in meinem zerstörerischen Entschluss bestärkt: zerschmettern, aufkehren, neu anfangen.
     
    Und da ich lernfähig bin: diesmal schlicht halten. Bitte. Seid also gespannt, hier kommt sie. Die selbst editierte Version des Aufrufs: Besucht das Berliner Bücherfestival! Trommelwirbel. Also:
     
    Besucht das Berliner Bücherfestival!
     
    Das war's eigentlich schon.
     
    Außer vielleicht: bedenkt dabei, dass ich euch eigentlich nicht dazu oder dagegegen raten kann. Denn das Event ist genauso Neuland für mich wie für euch. Genau genommen selbst für seine Veranstalter. Das Festival findet nämlich dieses Jahr zum allerersten Mal statt. Dementsprechend könntet ihr euch wünschen, niemals einen Fuß vor die Tür gesetzt zu haben. Oder wenigstens nicht in Richtung Nikolaiviertel aufgebrochen zu sein. Es könnte einfach nur keine absolute Verschwendung eurer Zeit sein. Nicht mehr, nicht weniger. Oder aber, es kann - und darauf hoffe ich natürlich - euch genausogut auch Spaß machen. Eine gewisse Ungewissheit schwingt in meinem Aufruf also mit. Ein bisschen wie jedes Mal, wenn ihr ein euch unbekanntes Buch aufschlagt. Und noch nicht so recht wisst, was euch erwartet.
     
    Berliner Bücherfestival im Nikolaiviertel
     
    PS: Ich bitte um Entschuldigung, falls der Eintrag mit seiner wiederholten Aufforderung "Besucht das Berliner Bücherfestival!" ein wenig wirken könnte wie Gehirnwäsche. Ich gehe jedoch davon aus, dass euer Verstand geschärft genug ist, eure eigenen Entscheidungen zu treffen. Sollte dies jedoch (noch) nicht der Fall sein und ihr findet euch an diesem Wochenende unerklärlicherweise zwischen unzähligen Büchern wieder und zwischen Leuten, die aus Büchern vorlesen: mehr Lesen hilft gegen Gedankenmanipulation Dritter.
     
    PPS: Ist doch ein bisschen lang geworden. Da das Unheil jetzt aber angerichtet ist, kann auch noch ein wenig mehr überzogen werden. Mit ein bisschen Werbung in eigener Sache: Zur Kritik der reinen Vernunft unterm Arm sind Gatsbys immer eine stilsichere Wahl. Zur Strandlektüre gehört ein Sonnenhut. Und weil CAPS AND SOX das weiß, haben wir nicht nur Samstag wie gewohnt für euch geöffnet, sondern auch am Sonntag. Von 13-18 Uhr steht euch unser freundlicher Mitarbeiter Marc mit Rat und Tat zur Seite.
  • Von nun an frei machen für die Retoure

    Der nächste Freitag, der Dreizehnte wird in zweierlei Hinsicht ein Schreckenstag.
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    Nicht nur, dass schwarze Katzen und Leitern tunlichst gemieden werden sollten. Für Kunden des Onlineversandhandels wird retournieren richtig teuer. Das besagt die neue EU-VerbraucherRechteRichtLinie, die VRRL.

    Was besagt diese VRRL eigentlich?

    1. Ab jetzt muss der Kunde jeden Widerruf erklären. Nicht wieso, weshalb, warum. Sondern er muss einfach eine Widerrufserklärung abgeben. Das könnte in etwa so aussehen: "Hiermit widerrufe ich den dem Paket beiliegenden Teil meines Einkaufs." Das auf einen Zettel geschrieben. Leserliche Handschriften sind gerne gesehen, aber kein Muss. Und ab damit ins Paket. Telefonisch, postalisch oder über e-Mail ist das ebenfalls möglich. Außerdem haben wir ein Widerrufsformular hinterlegt. Falls ihr gerade in unkreativer Laune seid. Oder es ganz genau nehmen wollt.

    2. Nutzt ihr Variante 2-5 (also alle, außer der freundlichen Nachricht im Päckchen), dann habt ihr weitere 14 Tage Zeit, das Päckchen zurück zu schicken.

    3. Ihr müsst jetzt immer den Versand nachweisen. Also ist kein Briefversand mehr möglich. Auch kein Päckchen. Hermes ist hier zu empfehlen, weil dort auch schon für kleine Pakete Tracking angeboten wird. Oder aber – für den Briefversand – die Deutsche Post via Einschreiben.

    4. Der Rückversand soll jetzt von euch getragen werden. Wir haben versucht, eine Klausel bei uns in die Widerrufsbelehrung einzubinden, dass ab einem Warenwert von 40€ der Rückversand nach wie vor kostenlos für euch bleibt. Leider wurde uns gesagt, dass das nicht möglich sei.

    Noch einmal kurz zusammengefasst bedeutet das für euch Folgendes:

    1. Widerrufserklärung abgeben
    2. Innerhalb von 14 Tage zurücksenden
    3. Und, ganz wichtig: Versandnachweis nicht vergessen
    4. Bezahlung des Rückversands von eurer Seite

    Wenn immer noch das ein oder andere unklar ist. Für weiterführende Informationen hier oder hier vorbeischauen. Oder einfach Kontakt mit uns aufnehmen. Wir beantworten gerne eure offenen Fragen.
  • 3, 2, 1 - Partyfrisur

    Was entsteht, wenn man zwei Mädels, eine Flasche Wein und ein Paar Skatersocks zusammen in eine Küche setzt? Eine neue Frisur. Vorausgesetzt, eines der Mädels hat ein Nähetui dabei. Und plötzlich wird aus einer einfachen Socke ein Haar-Donut. Für den Skater Sock Bun.
     
    Und das Beste: das ganze Projekt lässt sich in drei Worten zusammenfassen. Abschneiden, aufrollen, festnähen. Also selbst dann unkompliziert, wenn an einem guten Abend auch noch die zweite Flasche Wein angebrochen wird.
     
    Das Ergebnis präsentiert die hübsche Kai, die ihr letzte Woche bereits in unserem Skatersocks Shooting im Treptower Park bewundern durftet. Einmal im „Breakfast at Tiffanys“ Look, und einmal als Grazie im Stile Alfons Muchas.
     
    Und die weggeworfene Fußspitze? Die hat sich der Freund von Kai unter den Nagel gerissen. Denn nicht nur Mädels basteln gerne.

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    skater sock tutorial 4

  • Raus ins Grüne – ab in den Treptower Park

    (Oder welches Grün sich sonst so in eurer Nähe befindet)

    Letztes Jahr, als Abschied von unserer wunderhübschen Kollegin Kai, haben wir zwei Shootings veranstaltet. Das eine in ihrer gemütlichen Küche, bei einem Glas Wein und nettem Gespräch. Das andere im Treptower Park. Was beide Gelegenheiten gemeinsam hatten? Unsere Skater Socks.

    Für das Treptower Park Shooting durfte ich das machen, was jede Frau wohl gern bei einer anderen Frau machen würde: ihren Kleiderschrank inspizieren, unter die Lupe nehmen. Und dann plündern. Das macht Laune! Insbesondere, wenn diese Frau soviel Style hat wie Kai. Die Entscheidungen waren dementsprechend schwierig. Welche Schuhe, welches Shirt? Rock oder Hose? Und am Ende die Frage: welche Skater Socks dazu? Diese Frage war ebenso kompliziert zu beantworten. Denn ich hatte fünfzehn verschiedene Paar in meinem Beutel. Und nur fünf durften mit.

    Wie wunderhübsch Kai tatsächlich ist, das dürft ihr nächste Woche sehen. Hier erst einmal unsere Fotos aus dem Treptower Park. Mit den fünf Gewinnersocken. Aber ohne Gesicht des Models :)
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